1,6 Millionen Minus für die Rupertustherme

Im Jahr 2019, also vor den Jahren der Corona-Pandemie, die durch Zwangsschließungen, 2G-Regeln und Lockdowns geprägt waren, erwirtschaftete die Rupertustherme in Bad Reichenhall noch einen Gewinn von 800.000 Euro. Für das Jahr 2022 rechnet Thermen-Geschäftsführer Dirk Sasse mit einem Minus von 800.000 Euro. Im Vergleich mit dem Jahr 2019 also 1,6 Millionen Minus für die Rupertustherme.

Schafft der ÖPNV einen Durchbruch?

Ist eine Verkehrswende und Verkehrsentlastung durch Radwege und den ÖPNV im Berchtesgadener Land möglich? Der Landkreis investiert dafür Millionen.

Cocktails nach Programm und mit Events

Seit einem halben Jahr gibt es in Bad Reichenhall in der Schachtstraße eine neue Bar, die „Robotik-Bar“. Cocktails gibt es hier aus der Maschine in 70 Varianten, davon 20 ohne Alkohol. Ideengeber, Hersteller und Lizenzgeber ist die Familie von Moritz Buschmann ( 22 ), die im Großraum von Köln seit 2019 das System „Cocktail-Joe“ bereits…

Senioren und Behindertenarbeit im Landkreis

Menschen mit Behinderung sind körperlich oder geistig eingeschränkt, häufig von Geburt auf, seit ihrer Jugend oder durch Krankheit oder Unfall. Zu Menschen mit Behinderung zählen aber auch Senioren, die etwa mit Demenz oder anderen Beeinträchtigungen leben lernen müssen, etwa dass sie auf eine Gehilfe angewiesen, oder ihre Sehkraft oder das Gehör beeinträchtigt sind. „Statistisch gesehen…

Ein Hochfest der Schlaraffen im Königlichen Kurhaus

100 Jahre „Hala bavarica“ – 67 Reyche zu Gast – Ein lautes „Ehe“ und „Lulu“ Lange schon war das Königliche Kurhaus in Bad Reichenhall nicht mehr so gut besucht wie beim 100jährigen Gründungsfest der „Schlaraffia Hala bavarica“. 350 Schlaraffen, Festgäste und Musiker erlebten ein Spektakel der schlaraffischen Tradition, die bis auf das Jahr 1859 zurückreicht…

100 Jahre „Schlaraffia“ in Bad Reichenhall

Sind Schlaraffen eine den kulinarischen Genüssen verschriebene Fangemeinde oder gar ein Geheimbund, mögen sich viele fragen. Was verbirgt sich hinter diesem Zusammenschluss, der einen großen Uhu als Wappentier führt und sich in ritterlichen Spielen gerne Wortgefechte liefert. Überhaupt haben diese Ritter einen Drang zum Mittelalter, nennen ihre Vereinslokale Burgen und bezeichnen ihre regionalen Standorte als…

Berchtesgaden stärken und vermarkten

Das Marketing des Zweckverbandes zündet ein ganzes Feuerwerk Der Tourismus in den fünf südlichen Landkreisgemeinden ist bei den Gästeankünften um ein Drittel und bei den Übernachtungen um ein Viertel eingebrochen, vergleicht man die Zahlen von 2019 mit 2021. Durch den durch die Corona-Maßnahmen ausgelösten Rückgang verzeichnet der „Zweckverband Bergerlebnis Berchtesgaden“ (ZBB) aktuell noch 362.500 Gäste…

Wirtefamilie Wallner hört nach 40 Jahren auf

21 Jahre Padinger Alm – 12 Jahre Niederalm – 11 Jahre Kammerer-Bräu 40 Jahre lang führten Ulrike und Johann Wallner selbständig vier Gastronomiebetriebe. Angefangen haben sie in Lauter bei Traunstein, ehe sie 1987 die Padinger Alm in Bad Reichenhall übernahmen und diese bis 2008 führten. Von 2006 bis 20018 dann die Niederalm und ab 2011…

KSOB nimmt Stellung zum Neubau

Auf eine redaktionelle Nachfrage, warum ein Klinik-Neubau in Bad Reichenhall nötig sei, nimmt die KSOB (Kliniken Südostbayern AG) Stellung. Unternehmenssprecher Ralf Reuter schreibt: Altersstruktur der Bauten Die bauliche Altersstruktur der Kreisklinik Bad Reichenhall mit zentralen Komponenten aus den 1960er Jahren war Grundlage der Überlegungen zur Sanierung der Bestandsgebäude oder zum Neubau einer Klinik. Im Rahmen…

Kliniken im Verbund mit neuen Aufgaben

In seiner jüngsten Sitzung entschied sich der Kreistag für den neuen Klinikstandort in Bad Reichenhall. Die Zusammenführung der Kliniken im Berchtesgadener Land und im Landkreis Traunstein vor 20 Jahren leitete die richtige Entwicklung ein, „dabei war die Situation in den ersten Jahren teilweise desaströs“, bekennt Aufsichtsratsvorsitzender der KSOB (Kliniken Südostbayern AG), Dr. Uwe Gretscher.

„An die neue Situation gewöhnen“

Beim Kaufhaus Juhasz in Bad Reichenhall hofft Geschäftsführer Ulrich Wassermann mittelfristig auf eine Normalisierung der neuen Situation mit der 2G-Regel für den Einzelhandel. „Die letzten Tage haben viele genutzt, um noch ohne Auflagen zu shoppen. Einige äußerten ihren Unmut über die neue 2G-Regelung. Wir werden uns alle aber an die neue Situation gewöhnen müssen und es wird die neue Normalität werden“, hofft er.

„2G bietet uns Sicherheit“

Kathrin Proft vom Modehaus Dollinger registriert bei ihren Kunden bislang entgegen der Erwartung eine positive Einstellung. „Gerade ältere Kunden fühlen sich mit der 2G Regelung beim Einkaufen wieder sicherer.“ Sie ist aber skeptisch, dass 2G im Handel wirklich zur Verbesserung der Lage beiträgt.