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Ministerin Kaniber zeigt Solidarität mit der Hotellerie und Gastronomie

Gleich zwei prominente Gäste konnte der Kreisvorsitzende der Dehoga-Bayern zur Jahresversammlung im Wellness- und Natur-Ressort Gut Edermann in Teisendorf begrüßen. Die Präsidentin des Dehoga-Bayern und Geschäftsführerin von Brauerei und Gaststätte Aiying, Angela Inselkammer, und als Überraschungsgast Michaela Kaniber, Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Sie wollte ein Jahr nach dem abrupten Lockdown im Berchtesgadener Land ihre Solidarität mit der Branche zeigen.

Eine prominente Runde zur Kreisversammlung des Dehoga-Bayern im Berchtesgadener Land (v.r.): Ministerin Michaela Kaniber, Kreisvorsitzender Johannes Hofmann, Dehoha-Referentin und Geschäftsführerin Susanne Droux und die Präsidentin des Dehoga-Bayern, Angela Inselkammer – Foto: Gerd Spranger

Zusätzlich motiviert sei sie, weil ihre Eltern über Jahrzehnte hinweg einen Gastronomiebetrieb führten und ihre Schwester bis heute ein Hotel in Bad Reichenhall. „Wir haben uns in Zeiten des Lockdowns wöchentlich getroffen und ich habe mir viel anhören müssen, was wir in der Politik der Branche zumuten.“ Mut mache ihr aber, dass man jetzt nicht „in einem Tal der Tränen“ verharre, sondern als Unternehmer wieder anpacke und nach vorne sehe. „Ja“, räumt sie ein, „ es ist in Deutschland schwer die Dinge unkompliziert zu handhaben. Wir verkomplizieren Sachverhalte gerne und bewegen uns dann wenig.“

Mehr Eigenverantwortung gefordert

Das bekräftige auch Angela Inselkammer. „Wenn wir einen Rest von 20 Prozent Eigenverantwortung bei den Menschen belassen würden, bräuchten wir die Prozesse nicht zu 150 Prozent regeln und kämen mit nur 50 Prozent an Verordnungen und Bestimmungen aus.“ Sie machte es an einem Beispiel fest. „Verletzt sich jemand an einer offen stehenden Tür, müsste man nicht gleich nach Hersteller und beauftragten Handwerksunternehmen fragen, sondern für sich selbst einfach die Lehre ziehen besser aufzupassen.“

46 Millionen Euro an 2100 Betriebe

Ein Thema was beiden Frauen, unsere Gesellschaft und vor allem auch die Gastronomie und Hotellerie beschäftigt, sind weiter die Corona-Verordnungen. „Die finanziellen Hilfen sind geflossen, in Bayern bislang über sieben Milliarden Euro. Im Berchtesgadener Land wurden fast 46 Millionen an 2100 Betriebe aus der Hotellerie und Gastronomie ausbezahlt, 58,5 Prozent der Hilfen. Es war eine Gemeinschaftsleitung, um die Branche vor Betriebsschließungen zu bewahren,“ bekräftigt Kaniber.

„Wir brauchen Planungssicherheit“

„Es ist aber an der Zeit, für uns alle, und vor allem für die Hotellerie- und Gastronomie, wieder Planungssicherheit zu schaffen. Immerhin“, so Angela Inselkammer, „sieht sich immer noch ein Viertel der Branche in seiner Existenz gefährdet und ein Fünftel denkt über eine Betriebsaufgabe nach. Es war eine brutale Zeit für uns und so etwas haben wir selbst über zwei Weltkriege hinweg in unserer 200 Jahre alten Firmengeschichte noch nie erlebt. Dennoch“, so Inselkammer, „müssen wir nach vorne sehen und raus aus der epidemischen Lage. Wenn 80 Prozent der Menschen geimpft oder genesen sind, haben wir das Ziel erreicht.“ Dem stimmte auch Ministerin Michaela Kaniber zu, wollte nicht von einem Impfzwang sprechen, gab aber zu bedenken, „dass ein hoher Inzidenzwert – und im Berchtesgadener Land haben wir deutschlandweit den dritthöchsten – nicht für eine Urlaubs- und Tourismusregion werben.“

Sonderopfer der Branche

Glückwünsche für 50 Jahre Treue zum Dehoga-Bayern (v.l.): Ministerin Michaela Kaniber, Jutta Grünberger vom Hotel Grünberger in Berchtesgaden, Kreisvorsitzender Johannes Hofmann und die Präsidentin des Dehoga-Bayern, Angela Inselkammer.

Angela Inselkammer bekräftigte noch einmal das gebrachte Sonderopfer der Branche. „Mit guten Hygienekonzepten hat die Hotellerie und Gastronomie niemals die Gesundheit von Menschen gefährdet. Die plötzlichen Schließungen hatten einen anderen Grund. Die Menschen sollten nach getaner Arbeit nach Hause gehen um sich nicht mehr privat zu treffen und damit die Kontakte zu reduzieren. Der Politik war das bewusst“, unterstellt sie, „ und hat darum sehr großzügig Hilfen von 75 Prozent des letztjährigen Nettoumsatzes gewährt. Es war angemessen, aber auch überaus großzügig. Das wird in dieser Höhe nicht mehr vorkommen“, prophezeit sie. „Nach anfänglichen Schwierigkeit hat die IHK in Bayern ganz Großartiges geleistet und die Hilfen sind schnell geflossen. Wenn es bei einzelnen Betrieben ’noch hängt‘, liegt es häufig an falschen Angaben der Steuerberater. Jeder gastronomische Betrieb darf sich aber an uns wenden, wir helfen weiter“, verspricht sie.

Bessere Vernetzung mit Erzeugern

Die engagierte Vorsitzende und Unternehmerin nutzte die Gunst der Stunde und fragte bei Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber gleich nach, ob eine bessere Vernetzung zwischen Direktvermarktern und der Hotellerie und Gastronomie möglich sei. Sie antwortete umgehend: „Es gibt mit der Öko-Modellregion bereits erste Ansätze in diese Richtung, regionale Anbieter arbeiten mit dem Handel gut zusammen. Das Problem sind die Zwischenschritte, etwa bei der Schlachtung und Veredelung von Fleisch, obwohl in Bayern noch 1800 Metzgereien tätig sind. Generell ist die Nachfrage nach Bio und Regionalität sehr hoch. Wir geben täglich 1,8 Millionen Mittagsessen aus, rechnet man Schulen, Kindergärten und Krankenhäuser zusammen. Es macht sicher Sinn, die Gastronomie mit einzubinden.“ Als ein positives Beispiel nannte sie die Initiative von Hotelier Johannes Lichtmannegger aus der Ramsau. „Hier hat man es verstanden, mit Almbauern und Fischerei einen Zusammenschluss zu finden. Jüngst wurde sogar noch um eine eigenen Käserei ergänzt.“

Reduzierte Steuer muss bleiben

Auf der Tagesordnung der BHG-Kreisversammlung standen noch weitere wichtige Themen auf der Tagesordnung. Bis 2023 profitiert die Branche auf Lebensmittel etwa noch von einem reduzierten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent und hofft auf eine Beibehaltung dieser „unkomplizierten und für alle förderlichen Regelung.“ Auch erlebt der Dehoga-Branchenverband durch die Corona-Pandemie nicht einen befürchteten Schwund an Mitgliedern, sondern verzeichnet ein leichtes Plus, so dass man heute 12.000 Mitgliedsbetriebe zählt. Auf sie entfalle fast 80 Prozent des Branchenumsatzes. Ein großes Thema nahm die Weiterbildung, Berufsausbildung, die Gewinnung von Fachkräften bis hin zur Unternehmenskultur ein.

„Die Krise ist für die Hotellerie und Gastronomie noch nicht vorbei“

Die Gastronomie und Hotellerie hat die Corona-Lockdowns überstanden, doch in wie weit, ist abschließend noch nicht zu sagen. Die Hilfen des Freistaates Bayern (wir berichteten) hat zwar auch im Berchtesgadener Land gegriffen, „doch die Nachwirkungen sind trotz eines sehr guten Sommergeschäftes noch deutlich spürbar“, äußert sich der Kreisgeschäftsführer des Dehoha-Bayern, Johannes Hofmann. „Persönlich kenne ich einige Gastronomen, die während der Pandemie ihre private Altersvorsoge aufgegeben haben. Es fehlt am Personal, an gut ausgebildeten Fachkräften und am Berufsnachwuchs. Dreijährige Ausbildungen sind nicht mehr zeitgemäß, die jungen Menschen müssen und wollen schneller in den Beruf. Gerade bei ihnen gibt es einen hohen Anteil, der mit ’schnellen Jobs‘ gleich gut verdient, sich aber zehn Jahre später wundert, über keine gute Ausbildung zu verfügen.“

Glückwünsche für 40 Jahre Treue zum Dehoga-Bayern (v.l.): Ministerin Michaela Kaniber, Kreisvorsitzender Johannes Hofmann, Anton Sandholz vom Gasthof Rehwinkl in der Ramsau und die Präsidentin des Dehoga-Bayern, Angela Inselkammer.

Diese direkte Ansage rief sofort Sabine Ofner, stellvertretende Leiterin der Staatlichen Berufsschule mit Berufsfachschule aus Freilassing auf den Plan. „Das ist so nicht richtig. Wir haben ein einjähriges Berufsgrundschuljahr, in der die jungen Menschen eine gute Wissensbasis vermittelt bekommen. Es gibt auch eine zweijährige und dreijährige Ausbildung. Es muss in ihrem Interesse sein, gut ausgebildete Kräfte und damit die späteren Führungskräfte in den Betrieben zu haben. Nutzen Sie mehr die einjährige Ausbildung. Sie qualifiziert und hat niedere Hürden“, schloss sie ihr Plädoyer.

Tourismus und Gastronomie galten als krisensicher

Tatsächlich aber hat sich die Perspektive verschoben. „Eigentlich galt eine Karriere im Tourismus oder in der Hotellerie und Gastronomie als Krisensicher. Dieses Urvertrauen ist nachhaltig gestört worden“, bedauert die Präsidentin des Dehoga-Bayern, Angela Inselkammer. Dr. Anja Friedrich-Hussong vom Wirtschafsservice des Berchtesgadener Landes empfahl eine bessere Vernetzung. „Wir haben für Ausbildungsberufe eine eigene Broschüre aufgelegt und dabei natürlich auch die gastgewerblichen Berufe aufgenommen. Wir gehen damit in die Schulen und auch auf Messen.“

Bald eine 4-Tage-Woche?

Alle waren sich darüber einig, dass man bei den gastgewerblichen Berufen die jungen Menschen wieder mehr mitnehmen muss. Sie setzen heute andere Prioritäten, wollen Zeit für die Familie und die Kinder haben. Eine 5-Tage-Woche sollte Normalität sein. Susanne Droux vom Dehoga-Bayern ging sogar noch einen Schritt weiter. „Junge Menschen stellen Spaß und Selbstverwirklichung in den Vordergrund und sind bereit, dafür die berufliche Karriere zurück zu stellen. Wir müssen über Arbeitszeit-Modelle wie etwa viermal zehn Stunden reden, wir müssen flexibel sein.“

Auch „Chefs“ müssen entspannt sein

„Der Kreislauf einer überhitzten Arbeitsatmosphäre beginnt schon bei den Chefs“, weiß Johannes Hofmann aus 32jähriger gastronomischer Selbständigkeit. „Dabei darf man auch die Ausflugsgastronomie, die hier im Berchtesgadener Land stark vertreten ist, nicht aus den Augen verlieren. Sie müssen in fünf Sommermonaten ihr Geschäft machen und da ist an einen Ruhetag einfach nicht zu denken. Und dennoch“, ergänzt er, „ sollten sie mehr Gelassenheit lernen und nicht vergessen, dass unsere Berufe auch viel Spaß und Freude vermitteln. Das ist ja unser Kerngeschäft, dem Gast das besondere Erlebnis zu bieten. Wir müssen es auch selbst leben.“

Gute Mitarbeiten im Focus behalten

Susanne Droux ist beim Dehoga Bayern Geschäftsführerin für den Bereich Berufsbildung und Branchenförderung. Sie vertiefte das Thema in einem Referat weiter und markierte dabei vier zentrale Punkte: „Die Branche ist gefordert pünktlich ein faires Gehalt zu bezahlen, bei den Arbeitszeiten den Mitarbeitern mehr entgegen zukommen und letztlich selbst eine Unternehmenskultur zu fördern, um den Beschäftigten auch eine emotionale Heimat zu bieten, wo sie gerne arbeiten. Der Gastronom darf als Unternehmer nicht nur den Gast im Focus haben, ebenso wichtig für ihn sind als Dienstleister gute und motivierte Mitarbeiter“, fordert sie.

Fachkräfte aus Drittländern

Susanne Droux informierte weiter über die Gewinnung von Fachkräften aus Drittländern wie Marokko, Tunesien oder Vietnam. Der Dehoga hat dafür eine eigene Fachstelle in Nürnberg geschaffen. „Wir bündeln hier die Leistungen, so dass es eine zentrale Stelle und damit einen Ansprechpartner gibt, um allen Formalitäten und Hürden des Fachkräfte-Einwanderungsgesetzes gerecht zu werden. Wir stocken dafür von aktuell zehn auf 35 Mitarbeiter auf.“ Voraussetzung ist allerdings eine berufliche Qualifikation des Einwanderungswilligen. „Dabei gibt es die Hürde, dass im Ausland das duale Ausbildungssystem, wie wir es in Deutschland kennen, nicht Standard ist. Der oder die Betreffende haben aber dann die Möglichkeit, sich in den vier Jahren ihres Aufenthaltes weiterzubilden, etwa mit Kursen wie wir sie vom Dehoga aus anbieten.“ Weitere Voraussetzungen sind die Bezahlung nach Tarif, eine Wohnung und letztlich die Zufriedenheit des Beschäftigten, denn er kann das Arbeitsverhältnis auch wieder beenden oder sich einen anderen Arbeitgeber suchen. Alle interessierten Arbeitgeber sollten sich aber bereits jetzt melden, um etwa im Frühjahr oder Sommer eine Fachkraft zu verpflichten. Das Kontingent ist sonst ausgereizt.

Direkte Ansprache vor Ort

Johannes Hofmann empfiehlt für die Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte einen anderen, für ihn erfolgversprechenderen Weg. „In Bayern arbeiten viele Menschen und Gastronomen mit Migrationshintergrund. Junge Menschen leben bereits hier und ihre Familien sind häufig integriert. Sie kennen sich untereinander, sind vernetzt und kennen die Sprache ihrer Heimatländer. Wir müssen aktiv auf sie zugehen, ihnen Perspektiven einer Aus- und Weiterbildung aufzeigen. Das ist ein erfolgreicher und schneller Weg.“ Bei der Praxis, Fachkräfte aus dem Ausland zu gewinnen, sieht er ein großes Handicap. „Wendet man sich auf der Suche nach ausländischen Fachkräften an die Botschaften, muss man häufig bis zum ersten Januar warten, um neue Kontingente zu nutzen. Bereits am zweiten Januar aber sind die Botschaften online nicht mehr zu erreichen, denn das System ist dann schon völlig überlastet. Das hilft nicht weiter.“

Nach zwei Jahren „Versammlungspause“, bedingt durch die Corona-Verordnungen, nutzte der Dehoga das Treffen für eine Ehrung langjähriger Mitarbeiter. Ausgezeichnet wurden:

Für 40 Jahre Mitgliedschaft:

Anton Sandholz, Gasthof Rehwinkl, Ramsau
Culina Brancka, Gaststätte Neuwirt, Anger

Für 50 Jahre Mitgliedschaft:

Gertrude Gassner, Schlossberghof Marzoll, Bad Reichenhall
Jutta Lieselotte Grünberger, Hotel Grünberger, Berchtesgaden

Gebirgsjägerbrigade 23: „Sich in einer schnell ändernden Welt behaupten“

Es könnte das letzte Jahrespressegespräch von Brigadegeneral Jared Sembritzki in Bad Reichenhall bei der Gebirgsjägerbrigade 23 gewesen sein, denn „unsere Stehzeit hält in der Regel drei Jahre, bevor die Karrierereise weitergeht“, erzählt er freimütig. Und der General blickt optimistisch auf das Erreichte für seine Truppe. Seine drei Gebirgsjägerbataillone sind im Auslandseinsatz, im Gefechtsdienst und mit Sonderaufgaben betraut. Es ist ein routierendes System, um allen Anforderungen gerecht zu werden.

Gebirgsjägerbrigade 23 sorgt
für Stabilität in der Welt

„Innerhalb der Landes- und Bündnisverteidigung müssen wir für realistische Einsätze, also unter Gefechtsbedingungen, bereit sein“, bekräftigt der General und erklärt: „Die letzten 20 Jahre sorgten wir für Stabilität in unruhigen Regionen der Welt. Selbst war ich dreimal in Afghanistan und das war für viele in der Truppe die Zeit ihres Karriere-Anfangs. Das prägt uns, wir sind noch nie in direkter Konfrontation mit einem gleichwertigen Partner gestanden. Doch dafür müssen wir bereit sein.“

Brigadegeneral Jared Sembritzki beim Pressegespräch in Bad Reichenhall

Er bekräftigt das Engagement auf internationaler Ebene, etwa bei der militärischen Großübung „Defender 2020“. In wenigen Wochen führen die US-Streitkräfte rund 20.000 Soldaten über Deutschland nach Polen und ins Baltikum. Deutschland wird logistische Drehscheibe bei der von den US-Steitkräften geführten Übung, an der sich insgesamt 19 Staaten beteiligen und auch die Bundeswehr eingebunden ist.

Gefechtsübung Berglöwe mit Salzburg?

Die Gebirgsjägerbrigade 23 agiert im September im Rahmen der freilaufenden Gefechtsübung „Berglöwe“ zwischen Rosenheim un Berchtesgaden. „Wir versuchen darüber hinaus eine Kooperation mit Salzburg zu erreichen, doch der Ausgang ist noch ungewiss“, informiert Jared Sembritzki. „Im abgeschirmten Bereich eines Übungsplatzes kann leicht nach Plan und Handbuch gearbeitet werden, doch unter realen Bedingungen schaut das anders aus, viele unvorhergesehene und manchmal sehr plötzlich auftretende Umstände erfordern Geschick, Flexibilität, Kommunikation und Führungsstärke. Das Interesse und Verständnis in der Bevölkerung für diese Art der offenen Übung ist groß, wie die Erfahrung der letzten zwei Jahre zeigen“, freut sich der General.

Neue Software für die Truppe

Ganz andere Herausforderungen stellt etwa die Gefechtsstandsübung „Schneller Degen“ vom 03. bis 11. Februar 2021 in Wildflecken. Die Brigade 23 tritt gegen eine deutsch-französische Brigade mit je zwei Gefechtsständen auf digitaler Ebene an. Szenarien werden erstellt und Entscheidungsabläufe gegen einen starken Gegner durchdacht, der sich schnell bewegt und ebenso über modernste Technik und Ausstattung verfügt. Zum Einsatz kommt dabei eine neue „Gefechtsstands-Software“ auf Grundlage von SitaWare, das in ein neues Battle Management System (BMS) eingebunden ist.

In der Nato kompatibel sein

Für Brigadegeneral Jared Sembritzki ein wichtiges Instrument der schnellen Kommunikation, wie es von vielen anderen europäischen Ländern bereits benutzt wird und ebenso von den USA. „Nur so ist gemeinsame Kommunikation im Bündnisfall möglich.“ Die besonderen Kenntnisse der Gebirgsjäger seien dabei besonders gefragt, denn die Bedingungen im Gelände unterscheiden sich meist von jenen, die auf Karten oder in Animationen zu sehen sind. Im Gelände werden sich dabei etwa 900 Soldaten bewegen und die Gefechtsstände besetzen.

Mali spitzt sich zu

Seit vielen Jahren ist die Gebirgsjägerbrigade 23 auch in Mali, als Teil der Blauhelmmission der Vereinten Nationen, im Einsatz. Nach Ansicht von Brigadegeneral Jared Sembritzki spitzt sich dort die Situation zu. Die Gewalt unter den ethnischen Gruppen nimmt zu, die Aufgabe der Gebirgsjäger bestehe vor allem in der zivilen Mission, im Lagebericht. „Die Situation wird nicht allein dadurch besser, dass wir da sind“, bekennt der General. „Arabische Islamisten, Nomaden und Sesshafte kämpfen um Macht, Einfluss und Geld. Unser Beitrag dient der Stabilisierung des Staates.“

Ausbildung in der Mongolei

Ganz anders stellt sich ein neues Engagement der Bundeswehr in der Mongolei dar. Ein Besuch hoher Regierungsvertreter aus dem Land, das halb so groß wie Europa ist, bei den Gebirgsjägern in Bad Reichenhall, hat den politischen Wunsch geweckt Kräfte im Land entsprechend auszubilden. „Wir arbeiten in Afghanistan mit militärischer Unterstützung aus der Mongolei, so dass Kontakte bestehen und wir diesem Wunsch letzlich nachkommen“, informiert Jared Sembritzki. 25 Offiziere bilden dort etwa 50 Soldaten aus, jeweils für vier bis sechs Wochen zweimal jährlich.

„Die Motivation ist hoch und was an Ausrüstung fehlt, machen die Mongolen an Eifer und gutem Willen wett.“ Zur Ausbildung zählt ebenso das Klettern wie Seiltechniken am Fels. Hilfe bei der militärischen Ausbildung leisten die Gebirgsjäger in Bangladesch, Senegal, Benin und Ägypten, hier vornehmlich in der Grundausbildung über Waffensysteme und Sprengfallen. Selbst auf Zypern sind nun einige Gebirgsjäger stationiert. Sie sind im Rahmen der UN-Mission Unifil eingesetzt und kümmern sich um die Logistik am Hafen. Angedacht war darüber hinaus ein „Wüstentraining“ in Israel, denn „die Truppe der Gebirgsjäger muss unter extremen Wetterbedingungen bestehen können. Ob im Hochgebirge oder in heißen Wüsten“, so der General.

Sich der neuen Zeit stellen

Zum Schluss des Jahresgespräches plauderte Brigadegeneral Jared Sembritzki noch privat über seine neuesten Erfahrungen in den Sozialen Medien, nicht ohne dabei „seine Truppe“ im Blick zu haben, denn der Umfang mit den neuen Medien bei der Bundeswehr sieht er problematisch. „Wir müssen uns auch hier einer neuen Zeit stellen und die Medien besser für uns nutzen.“ Und damit war er bei der Außendarstellung und der Gewinnung von Nachwuchskräften angelangt. Wie es damit aktuell bei der Gebirgsjägerbrigade 23 bestellt ist, berichten wir in unserem nächsten Beitrag.

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Den KFZ-Bereich für die Zukunft rüsten

 

Berufsschule Freilassing:
Investitionen in das Kompetenzzentrum gefordert

Die Staatliche Berufsschule Freilassing bildet in sechs Handwerksberufen und in acht kaufmännischen Berufen aus. Außerdem bietet sie Zusatzangebote bis hin zur Erlangung der Fachhochschulreife. Jetzt will die Bildungseinrichtung ihre Kompetenz im Bereich Kfz-Technik erweitern. Durch den wachsenden Schwerpunkt der Hochvolt- und Systemtechnik für die KFZ-Mechatronik besteht zusätzlicher Bedarf.

Dabei ist die Staatliche Berufsschule für die Landkreise Berchtesgaden und Traunstein Kompetenzzentrum für Kraftfahrzeugtechnik. Die Ausbildung der angehenden KFZ-Mechatroniker soll auf dem modernen Stand der Technik weiterhin gewährleistet sein. Landrat Georg Grabner erinnerte, wie sehr man sich damals für eine Aufwertung des Standorts Freilassing einsetzte.

Wir müssen im Landkreis wettbewerbsfähig bleiben und brauchen dafür vor allem auch im Handwerk beste Ausbildungsbedingungen. Berufliche Bildung ist eine Kern- und Zukunftsaufgabe“, bekräftigt er. Der Landrat informierte dabei über eine eigene Woche der beruflichen Bildung. Vom 11. bis 15 November präsentieren sich 75 Betriebe aus dem ganzen Landkreis. Schwerpunkt der Veranstaltung werden die Berufsschule und die benachbarte Realschule sein, wo einzelne Marktstände über die beruflichen Perspektiven informieren. Auch dezentral gibt es in den Betrieben dazu Angebote. Am 14. November ist ein Aktionstag als „Markt der Berufe“ angesetzt.

Schulleiter Hermann Kunkel verweist darauf, dass es ein KFZ-Kompetenzzentrum wie in Freilassing nur noch in München und Ingolstadt gebe. Es soll jetzt ein wichtiger Schritt ‚in die neue Zeit‘ erfolgen, um den Auszubildenden die neueste Technik von Verbrennungs-, Elektro-, und Hybrid-Antrieb zu vermitteln. „Dafür brauchen wir mehr Platz und Technik. Die aktuellen Räume aus den 80er-Jahren sind dafür nicht mehr ausreichend“, begründet er den Antrag. Das ursprünglich für die Metallbearbeitung konzipierten Raumangebot werte man als nicht mehr optimal für einen handlungsorientierten Unterricht. Dabei entwickelt sich die Branche im Bereich von neuen Technologien insgesamt sehr rasant, und es ist offen, welche Technik die nächsten Jahre noch kommen wird.

Markus Hiebl, Fachbereichsleiter für das zentrale Gebäudemanagement des Landkreises, betont die enge Abstimmung mit der Schulleitung. Dabei liegt die Erweiterungsfläche für den Neubau auf einem anderen Grundstück, das aber im Besitz des Landkreises ist. Dennoch sei es schwierig, den Zeithorizont schon jetzt genau abzuschätzen. Zuvor gelte es den Schulstandort mit seinen Gebäuden ganzheitlich zu betrachten. Es braucht eine Bestandsanalyse, was bei dem bestehenden Gebäude noch möglich ist und eine Abstimmung mit der Regierung von Oberbayern. Ziel soll eine richtige Weichenstellung für die nächsten zwanzig, dreißig Jahre sein.

Die Verwaltung schlägt vor, dass eine Bestands- und Bedarfsanalyse mit einer Beurteilung der vorhandenen baulichen und technischen Substanz nach folgenden Kriterien erstellt wird: Die schulische und pädagogische Funktionalität, die Organisation der Gastschüler, die Sicherheit und Statik, der Brandschutz sowie die Möglichkeit von Energieeinsparungen. Dieser Prozess soll bis zum Sommer 2020 abgeschlossen sein.

Kreisrat Dr. Bernhard Ziemer merkt kritisch an: „Das wird Jahre brauchen, und doch besteht der Bedarf schon heute.“

Kreisrat Hans Metzenleitner bestätigte die Wichtigkeit der Berufsausbildung, besonders in Zeiten eines Mangels an Facharbeitern. „Das beginnt schon in der Schulzeit, und das Problem sind häufig die Eltern, die von den guten Perspektiven einer fundierten Berufsausbildung im Handwerk überzeugt werden müssen.“

Letztlich wurde die Beschlussvorlage als eine Empfehlung für den Kreistag einstimmig gefasst. Die Verwaltung soll dann eine Bestands- und Bedarfsanalyse für die gesamte Schulanlage erstellen.

Dem Tüchtigen steht die Welt offen

1000 Perspektiven einer beruflichen Ausbildung

(gsp) Der Informationstag für Beruf und Studium am Samstag im AlpenCongress Berchtesgaden gestaltete sich als eine eindrucksvolle Leistungsschau von Wirtschaft, Verwaltung, privaten wie öffentlichen Schulen und Handwerk. Auffallend war die Präsenz von Bildungseinrichtungen aus dem nahen Österreich, die das Ausbildungsangebot positiv aufwerteten.

„Einen Zukunftsjob mit dem Du Berge versetzen kannst“, nämlich bei der Saline (Südwestdeutsche Salzwerke AG). Sechs Ausbildungsberufe stehen zur Wahl.

Aber selbst Institutionen des Öffentlichen Dienstes, von der Kur Gmbh über das Landratsamt, zum Bayerischen Staatsministerium des Inneren, das Staatliche Straßenbauamt, der Allgemeine Vollzugsdienst und Polizei oder Sparkasse, Barmer, AOK, IHK und die Agentur für Arbeit zeigten berufliche Möglichkeiten und Perspektiven.

Stahlwerk Annahütte. Hier wird nicht nur Stahl gewalzt, sondern 580 Mitarbeiter schmieden eine stahlstarke Zukunft und bilden in fünf Berufen aus.

Namhafte Unternehmen wie die Milchwerke Berchtesgadener Land, das Stahlwerk Annahütte, die Südwestdeutschen Salzwerke AG (Saline), Schmölzl und viele aus der Hotellerie wie die Hotels Kempinski, Edelweiß, Klosterhof, Grünberger bis hin zur Steigenberger Akademie und Tourismusschulen verdeutlichten das breite Spektrum einer beruflichen Bildung.

Berufliche Veränderung ist immer möglich

BHG-Vorsitzender Johannes Hofmann im Gespräch mit Larissa Schütz von der Bayernwelle. „Nur wer selbst in der Küche am Herd gestanden ist, kennt die Praxis in der Gastronomie,“ ist sich Johannes Hofmann sicher, der selbst 42 Lehrlinge ausgebildet hat.

Dabei sind die einst eher starren Systeme längst einer innovativen Flexibilität gewichen. Egal welchen beruflichen Einstieg man heute wählt, fast immer ist berufliche Veränderung möglich, von der Weiterbildung bis zum Studium oder auch seine Karriere im Ausland fortzusetzen. Zu keiner anderen Zeit scheint sich der alte Spruch zu bewahrheiten, dass „dem Tüchtigen die Welt offensteht“. Denn bei diesem großen Angebot für die berufliche Bildung darf nicht übersehen werden, dass in jedem Bereich Leistung verlangt wird. Wer aber ‚das Richtige‘ findet, dem wird Leistung auch nicht schwerfallen und genau das war ein starker Impuls dieses Informationstages. Es standen an den meisten Ständen selbst Auszubildende oder ‚Menschen aus der Praxis‘ für offene Gespräche bereit.

Bei unserem kleinen Rundgang
sammelten wir einige Eindrücke:

Immer zu einem kleinen Späßchen aufgelegt, die Jungs von der Berufsfachschule für Holzschnitzerei und Schreinerei, denen die Arbeit offensichtlich Spaß macht.

Ein junger Herr am Stand der Berufsfachschule der Schnitzer und Schreiner etwa meinte, dass sich heute viel mehr junge Menschen aus idealistischen Gründen für eine handwerkliche Ausbildung entscheiden würden. Dabei öffne besonders der Werkstoff Holz viel Potential für Kreativität. Gleich nebenan präsentierten sich Beamte aus dem Vollzug, also eine völlig andere Ausrichtung und „das ist bei der Messe gewollt“, erläutert Ausstellungsleiterin Heike Mechelhoff.

Heike Mechelhoff vom Jugend-Treff.5 Förderverein e.V. organisiert und leitet seit acht Jahren diese jährlich wiederkehrende Ausstellung. Ihr liegt dabei das Wohl der Jugend besonders am Herzen. „Die jungen Menschen sollen für sich entdecken, wie viele Möglichkeiten ihnen das Leben bietet. Dazu zählt vor allem eine gute berufliche Zukunft, die dem einzelnen Menschen gerecht wird.“

„Wir wollen bewusst die Gewerke vermischen um die berufliche Vielfalt und Lebendigkeit zu zeigen.“ Das ist im AlpenCongress Berchtesgaden gut gelungen, die Räumlichkeiten sind für Ausstellungen und kleine Messen ideal. Einziger Schwachpunkt war, dass die Moderation vor Ort von Bayernwelle Südost mit halbstündigen Interviews in den drei großen Hallen nicht zu hören war, und die hätte man gerne mitverfolgt. Dabei gestaltete man im zentralen Eingangsbereich erstmals einen ‚kleinen Biergarten‘ mit Buffet, Tischen und Bänken, „als Kommunikationsbörse, zum Austauschen und Zusammensitzen.“

Im Justizvollzug wirken viele Berufe zusammen

Beim Justizvollzug steht eine Beamtenlaufbahn offen, doch in den Fachdiensten werden auch Ärzte, Juristen, Pädagogen, Psychologen, Seelsorger und Sozialpädagogen beschäftigt. Einige Stände weiter stellt die Fachhochschule Salzburg (FH) ihre 18 Bachelor- und 12 Masterstudiengänge vor. Je Semester ist an der FH mit rund 380 Euro Gebühren zu rechnen. Als Novum erscheint die Modeschule Hallein, die sich selbst als einzigartig in Österreich bezeichnet und zu fast allen Theatern gute Beziehungen pflegt. Die ‚ganz große Nummer‘ ist die fünfjährige Höhere Lehranstalt für Hairstyling, Visagistik und Maskenbildnerei die mit einer Reife- und Diplomprüfung und einer abgeschlossenen Berufsausbildung endet. Darüber hinaus gibt es die ‚Internationale Modeklasse‘ und ein berufsbegleitendes 6-semestriges Kolleg.

Die Milchwerke Berchtesgadener Land präsentieren sich gerne im regionalen Umfeld. Ausgebildet wird in sieben Berufen. Ein besonderer Tipp für die Bewerbung: „Sei einfach du selbst“

Gleich um die Ecke ging es dann bodenständiger zu, denn die Milchwerke Berchtesgadener Land präsentierte sich an einem großen Stand. In sieben Berufen bildet der Betrieb in Piding aus. Spezielles Wissen wird etwa als Milchtechnologe verlangt. In den führenden Hotels des Landkreises, die fast alle auf der Messe vertreten waren, sucht man ebenfalls nach guten Nachwuchskräften.

Die Steigenberger Akademie zählt Europaweit zu den Besten. Sie bietet eine Top-Ausbildung für die Hotellerie. Die private Akademie ist allerdings nicht billig. „Es ist die richtige Einstiegsvoraussetzung, um in diesem facettenreichen Tätigkeitsfeld in der 5-Sterne Hotellerie auf internationaler Ebene erfolgreich zu sein“, wirbt das Unternehmen.

Ja, es ist anspruchsvoll, die Arbeitszeit etwas ungewöhnlich, doch dafür die Perspektiven gut, ist etwa eine Managerin vom Hotel Edelweiß überzeugt. Bei der Steigenberger Akademie hingegen sieht es wieder etwas anders aus, denn die Privatschule kostet Geld, deutlich mehr als ein Studium an der FH. Dafür zählt die Akademie mit zu den besten in Europa, „und gut ausgebildete Fachkräfte aus der Branche, vor allem aus Deutschland, werden weltweit gesucht“, weiß Linda Pfeiffer von der Studienberatung und vom Marketing.

Zierpflanzen-Gärtner gesucht

Auch im Bayerischen Staatsbad werden Auszubildende gesucht. Hier von der Kur-GmbH, die in insgesamt acht Berufen ausbildet. Dringend Azubis gesucht für Gärtner, Fachrichtung Zierpflanzen

Selbst die Kur GmbH aus Bad Reichenhall präsentierte sich in ihrer Suche nach Auszubildenden im AlpenCongress Berchtesgaden. In fünf Berufen wird ausgebildet, doch vor allem werden Zierpflanzengärtner gesucht, informierten die drei Vertreter am Stand. Drei charmante Damen präsentierten das Landratsamt und meine Frage nach dem Image der Behörde als Arbeitgeber wurde entschieden gekontert. „Wir haben moderne Arbeitsplätze, selbst höhenverstellbare Schreibtische, Gleitzeit, Home-Office, beste Möglichkeiten der Weiterbildung und selbst ein Wechsel in eine andere Abteilung, falls man sich verändern möchte, ist in der Regel möglich.“

Elopro Elektrik erarbeitet und programmiert eigene Automatisierungstechnik, Gebäudetechnik und Energiemanagement. Auch dieser ausgezeichnete Mittelstandsbetrieb sucht Auszubildende.

Selbst traditionsreiche Handwerksbetriebe sind auf der Suche nach Auszubildenden. Etwa das Autohaus Bachfrieder, das für 2020 noch sieben Ausbildungsstellen zu vergeben hat und aktuell noch einen Auszubildenden zum Zweiradmechatroniker (Motorradtechnik) sucht. Mit einem besonderen Tipp wartete der Berchtesgadener Land Wirtschaftsservice auf.

Auf seiner Homepage finden sich unter Beruf & Karriere zwei Links, die alle Stellen im näheren Umfeld zeigen. Erster Ansprechpartner bleibt natürlich die Agentur für Arbeit, auch sie war in Berchtesgaden vertreten.

Foto rechts:
Auf einer Messe bleibt immer Zeit für geschäftliche Gespräche. Im Bild Martin Bambach vom Staatlichen Bauamt Traunstein und Bürgermeister Herbert Gschoßmann aus der Ramsau. Das Straßenbauamt bietet Ausbildungsplätze vom Straßenwärter über den Bauzeichner bis hin zum Diplom-Verwaltungswirt.

Veröffentlicht im Berchtesgadener Anzeiger:
https://www.berchtesgadener-anzeiger.de/startseite_artikel,-1001-perspektive-informationstag-fuer-beruf-und-studium-im-alpencongress-_arid,465064.html
Veröffentlicht im Reichenhaller Tagblatt:
https://www.pnp.de/lokales/berchtesgadener_land/3204343_Eindrucksvolle-Schau-beruflicher-Vielfalt.html