Schlagwort-Archive: wahl

Rücken grüne Themen immer mehr in das Zentrum?

Berchtesgadener Land:
Dr. Bartl Wimmer (Grüne) mit CSU-Landratskandidat Bernhard Kern in der Stichwahl

Mit 25,78 Prozent setzte sich Dr. Bartl Wimmer (GRÜNE), mit knapp drei Prozentpunkten vor Michael Koller (FW) durch und tritt jetzt gegen Bernhard Kern (CSU) in die Stichwahl. „Das war mein Ziel und es ist an sich schon ein Erfolg, in die Stichwahl zu kommen. Das hat es im Berchtesgadener Land noch nicht gegeben.“ Er hält es für richtig, dass die Wahl am 15. März so stattfand. 57 Prozent Wahlbeteiligung seien angesichts der dramatischen Krise um den Coronavirus ein gutes Ergebnis. „Für die Stichwahl am 29. März sollten die Bürger die Briefwahl nutzen. Die Wahlunterlagen sollten alle zugesandt bekommen“, rät er.

Keine Panikmache wegen des Coronavirus

Angesprochen auf den Coronavirus muss man den Mediziner Dr. Bartl Wimmer bremsen. Schnell erläutert er Hintergründe und das Gefahrenpotential, warnt aber vor Panikmache. „Wir werden die Spitze der Krise in etwa drei Wochen erleben. In China und Korea ebbt die Zahl der Erkrankten bereits wieder ab. Dann werden wir erst belastbare Zahlen haben.“ Die Dunkelziffer der infizierten Menschen in Deutschland schätzt er wesentlich höher ein und darum dürfte die Quote der Mortalität (Sterblichkeit) unter zwei Prozent liegen, vermutet er. „Bei schweren Grippe-Epidemien etwa ist mit einer erhöhten Sterblichkeit von etwa 30.000 Menschen in Deutschland zu rechnen“, führt er aus.

Energiewende mit Potential

Wimmer bestätigt das Einvernehmen der Landratskandidaten in den Bereichen ÖPNV, Wohnen und Umwelt, doch seien dies Themen, die vor allem „Die Grünen“ ganz oben auf die Agenda gesetzt hätten. „Ich bin überzeugt, dass wir diese Herausforderungen mit mehr Nachdruck und besser als andere Parteien umsetzen werden,“ ist der Landratskandidat überzeugt. In Anliegen der Energiewende habe das Landratsamt mit der Energie-Agentur bereits gute Arbeit geleistet, attestiert er. „Da ist aber noch Potential nach oben und wir müssen diesen Weg konsequent weitergehen“, fordert er.

Hin zu mehr Dienstleistung

Als neuer Landrat des Berchtesgadener Landes möchte Dr. Bartl Wimmer das Amt mehr zu einem Dienstleister für die Bevölkerung machen. „Wir müssen weg von der Behörde, vom Behördendenken und näher am Menschen und der Bevölkerung sein, hin zu einem Dienstleistungszentrum“, ist sein großes Anliegen. „Wir müssen eine Kultur des Handelns entwickeln und Eigeninitiative und Eigenverantwortung der Mitarbeiter fördern“, ergänzt er.

Eine Stadtbahn mit Salzburg

Die „Grünen Themen“ sprechen zwar auch die anderen Kandidaten an, doch was die Umsetzung anbelangt, habe er seine Zweifel. Konkret nennt er noch Carsharing und eine mit dem Berchtesgadener Land vernetzte Regionalstadtbahn Salzburg. Beim „Wohnen“ etwa gehe es um mehr als nur der Schaffung von Wohnraum. „Etwa auch um nachhaltiges Bauen mit natürlichen Baustoffen. Auch der schädlichen Praxis von Spekulanten muss ein Ende gesetzt werden. Die Fläche und unsere Ressourcen sind begrenzt“, begründet Wimmer.

Der 59-Jährige Dr. Bartl Wimmer ist verheiratet, hat vier Kinder und sechs Enkelkinder. Er ist Arzt, Unternehmer und Kommunalpolitiker mit 40-jähriger Erfahrung. „Ich traue ich mir zu, diese Herausforderungen zu meistern,“ gibt er sich selbstsicher. Für ihn spricht auch der erfolgreiche Aufbau eines Unternehmens mit heute 20.000 Beschäftigten. Ob der Landkreis für einen „Grünen Landrat“ bereit ist, wird die Stichwahl am 29. März zeigen.

Mit Optimismus im Krisenmodus

CSU-Landratskandidat Bernhard Kern in der Stichwahl mit Dr. Bartl Wimmer (Grüne) im Berchtesgadener Land

Am 29. März geht es für den CSU-Landratskandidaten Bernhard Kern in die Stichwahl, mit 41,94 Prozent verfehlte er die absolute Mehrheit. Seit Juli 2019 ist er im Wahlkampfmodus und bekennt: „Ich beschäftige mich mit der Kandidatur als Landrat bereits seit geraumer Zeit. Zuerst verständigten wir uns als Familie, ob wir das gemeinsam wollen, und suchten auch bei engen Freunden und Bekannten um Rat“, erzählt Bernhard Kern.

Bei seiner Wahl zum Bürgermeister von Saaldorf-Surheim im Jahr 2014 war es für ihn etwas einfacher gewesen. „Unser Haus liegt beim Rathaus gleich ‚um die Ecke‘, was die Sache natürlich günstig gestaltete.“
Die Wahl am Wochenende stand auch unter dem Zeichen von Corona, Grenzschließung und der Ankündigung vom Schließen vieler Geschäfte. Für Bernhard Kern war es kein gutes Gefühl, auch als er aus dem Bekanntenkreis und von etlichen Anrufen kleiner Unternehmer und Dienstleister die Unsicherheit über das wirtschaftliche Fortkommen erfuhr. Krisenmodus: das wird auch für den neuen Landrat zur Hauptaufgabe werden.

Meine Privatsphäre wurde respektiert

Bernhard Kern setzt und setzte auf Offenheit. „Selbst bei dem Flyer für die Wahl zum Landrat war meine persönliche Adresse, Email und Telefonnummer abgedruckt. Ich habe diese Entscheidung nicht bereut.“ Mut machte ihm wohl auch der Umstand, dass er in den sechs Jahren als Bürgermeister weder beleidigt, beschimpft noch bedroht wurde, selbst die Privatsphäre der eigenen Wohnung wurde gewahrt.

Als Landrat freilich ist er jetzt nicht mehr für 100, sondern für 460 Beschäftigte verantwortlich und nicht mehr für 5600 Gemeindebürger, sondern für 108.000 Einwohner des Landkreises. Dabei vermittelte ihm der Wahlkampf auch interessante Einblicke. „Es ist tatsächlich so, dass die Menschen unterschiedlich geprägt sind, wenn man den Norden mit den Süden des Landkreises vergleicht. Es stehen auch andere Themen im Vordergrund.“ Bernhard Kern aber fühlte sich immer wohl im Gespräch mit den Menschen. „Im Großen verstand man sich, auch über politische Parteien hinweg, und pflegte einen respektvollen Umgang.“

Kommunikation über Parteien hinweg

Es ist für Kern ebenso gelebter Alltag, wenn sich die 15 Bürgermeister des Landkreises alle paar Wochen für einen gemeinsamen Austausch treffen. Als Landrat will er diese Treffen nicht missen. „Uns verbindet viel mehr als wir manchmal glauben, wenn wir zu intensiv im politischen Geschehen eingebunden sind.“ Damit das nicht passiert, nimmt er sich rechtzeitig Auszeiten und widmet sich dabei gern der Familie und seinen Hobbys, wie etwa dem Musizieren.

Bernhard Kern sagt von sich selber, dass er ein gutes Bauchgefühl habe. „In den über 20 Jahren meiner beruflichen Selbständigkeit mit zeitweise 25 Mitarbeitern, war es häufig mein Bauchgefühl, dass bei Entscheidungen weitergeholfen hat.“ Das helfe ihm, neue und positive Ansätze zu finden. Seine Erfahrungen im Umgang mit Kommunen, Zweckverbänden und Verwaltungen sollen nicht umsonst gewesen sein.

Die Regionen wachsen zusammen

„Als Planer und Sachverständiger saß ich in vielen Gemeinderatssitzungen, dann 12 Jahre als Gemeinderat und sechs Jahre als Bürgermeister. Jetzt, als Landrat, lerne ich wieder eine neue Perspektive kennen. Insgesamt aber wird es mir weiterhelfen, mehrere Perspektiven zu den Themen zu haben“, ist sich Bernhard Kern sicher.

Auch sein Großvater war bereits Bürgermeister, und setzte sich bis 1969 intensiv mit der Gebietsreform auseinander, als die Orte Thundorf und Straß nach Ainring eingemeindet wurden, bevor die Gemeinde Ainring im Rahmen der Gebietsreform 1972 Teil des Landkreises Berchtesgadener Land wurde. „Dieser Prozess hat in vielen Regionen lange nachgewirkt. Heute müssen wir es schaffen, die Bereich Nord, Mitte und Süd besser zu vereinen und mit unseren Nachbarn, dem Landkreis Traunstein und dem Land Salzburg, besser zusammen arbeiten und Synergien nutzen.“

Auf Augenhöhe mit Salzburg

„Mit Salzburg sollten wir auf Augenhöhe kooperieren, was im Moment nicht einfach ist. Der Bezirkshauptmann ist nicht gewählt, sondern von der Landesregierung bestellt. Er ist ein Verwaltungsbeamter dem die Leitung der Bezirkshauptmannschaft obliegt. Salzburg ist über seine wirtschaftliche Bedeutung hinaus auch die Hauptstadt des Bundeslandes mit 555.000 Einwohnern. Dennoch verbinden uns viele Anliegen und Themen.“

Im Landratsamt selbst sieht Bernhard Kern ein sehr hohes Potential an Fachkompetenz und engagierten Mitarbeitern. „Wir werden uns aber zusammen setzen müssen, um die Prozesse weiter zu verbessern“, bekräftigt er. Selbst pflegt er eine Kultur der ‚offenen Türen‘, was der schnellen Kommunikation häufig hilfreich ist. In der wirtschaftlichen Entwicklung setzt er stark auf die BGLW (Berchtesgadener Land Wirtschaftsservice), bei Fragen der Nutzung alternativer Energien auf die Energie-Agentur des Landkreises und im Tourismus natürlich auf die BGLT. „Landrat Georg Grabner und die Verwaltung haben im letzten Jahrzehnt viel geleistet und vor allem gute Strukturen aufgebaut. Davon profitieren wir heute und wohl über das Jahr 2030 hinaus.“

Ein starker Kreistag mit Michael Koller als Landrat

Die FWG-Kandidaten (v.l.): Anton Wieser, Bürgermeisterkandidat für Piding; Ania Winter, Oberbürgermeister-Kandidatin für Bad Reichenhall, Michael Koller, Landrats-Kandidat, Kreisvorsitzender Armin Nowak und Sabrina Stutz, Bürgermeister-Kandidatin für Teisendorf. – Fotos: Gerd Spranger

Am 15. März stellen sich gleich fünf Kandidaten für das Amt des Landrates zur Wahl. Zeitgleich wird ein neuer Kreistag gewählt, so dass auf kommunaler Ebene einiges in Bewegung kommen wird. Dabei ist vielen Bürgern die eigene Gemeinde- oder der Stadtrat näher als die Ebene des Landkreises. Die FW (Freien Wähler) sehen das differenzierter, was bei der Vorstellung der Kandidaten im Gasthof Bürgerbräu am 11. Februar deutlich wurde. Sie schicken über ihren Landratskandidaten Michael Koller hinaus sechzig Kandidaten für den Kreistag ins Rennen, auch die Mitte des Landkreises mit Bad Reichenhall, Bayerisch Gmain, Piding, Anger und Schneizlreuth ist gut präsentiert.

Die Mitte muss stärker werden

FWG-Kreisvorsitzender Dietrich Nowak

Das war eines der zentralen Themen und Forderungen des Wahlabends der FW über alle Kandidaten hinweg. „Die Mitte des Landkreises ist im jetzigen Kreistag deutlich unterpräsentiert, aus Bad Reichenhall vertreten nur zwei Kandidaten die Stadt,“ erläutert Dietrich Nowak, FW-Kreisvorsitzender aus Ainring, die aktuelle Situation, „dabei stellt die Stadt fast ein Fünftel der Einwohner des Landkreises.“ Er plädierte dafür, den Blick nach vorne zu richten. „Es geht um die nächsten sechs Jahre. Was wollen wir erreichen, wo wollen wir hin? Auf Landkreisebene werden wichtige Themen wie Verkehr, Kliniken, Schulen und Infrastruktur entschieden und über Mittel und Maßnahmen für Soziales, Umwelt und Integration befunden.“

Akuter Handlungsbedarf
in der Region

FWG-Landratskandidat Michael Koller

FW-Landratskandidat Michael Koller nahm den Ball auf, prangerte mit offenen Worten gesellschaftliche Missstände und Fehlentwicklungen an. „Wenn etwa 280 Millionen Pakete in Deutschland wieder zurück gesendet werden, wenn die Generationen untereinander ausgespielt, wenn ehrenamtlich engagierte Menschen nicht gewürdigt, wenn keine Energieform die richtige ist und die Dinge vor Ort zu lange brauchen, dann betrifft es uns auch in der Region und wir haben akuten Handlungsbedarf.“ Und Koller weiß von was er redet, nach seiner Schreinerlehre hat er sich weitergebildet und der heute 43-Jährige ist seit 2007 als Lehrkraft an der Realschule in Freilassing tätig und mit der Hälfte seiner Arbeitszeit seit 2016 Verwaltungsleiter im Pfarrverband Stiftsland Berchtesgaden. Seit 12 Jahren ist er im Gemeinderat von Berchtesgaden Fraktionssprecher und seit sechs Jahren Kreisrat. Er ist in weiteren fordernden ehrenamtlichen Engagements aktiv.

Sich den Herausforderungen stellen

„Wir werden die anstehenden großen Herausforderungen unserer Zeit aber nur gemeinsam lösen können. Als Landrat möchte ich das Gespräch und die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten pflegen, angefangen bei den Mitarbeitern des Landratsamtes bis hin zu den beteiligten Organisationen wie die BGLT, den Wirtschaftsservice, die Biosphärenregion, den Wirtschaftstreibenden, den Gemeinden und Vereinen.“ Konkret nannte er:

Generationen: „Wir hätten eigentlich viel ‚von den Alten‘ gelernt und was Nachhaltigkeit und Ökologie betrifft gute Vorbilder gehabt. Es gab keine ‚Wegwerfgesellschaft‘ und auch keine drei Auslandsurlaube jährlich. Kein Gegeneinander, sondern ein Miteinander. Da müssen wir uns im Maß wieder etwas besinnen!

  • Ehrenamt:  „Hilfsbewusst sein mit sozialem Gewissen“
  • Digitalisierung: „Schnell und zeitnah umsetzten was funktioniert, wo gute Erfahrungen gemacht wurden.“ Breitbandausbau auch aufs Land, für die Zukunft des Arbeitslebens unerstzlich.
  • Gesundheit: „Den Standort der Kliniken sichern und erhalten. Die Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein tun gut daran, jährlich 1 bzw. 2 Millionen auf ein Rücklagenkonto einzuzahlen.“
  • Bürgernähe: „Kurze Entscheidungswege, klare Entscheidungen, gegenseitige Wertschätzung und Motivation als Dienstleister.“
  • Wirtschaft: „Wir müssen unsere ortsansässigen Gewerbe- und Handwerksbetriebe fördern und in ihrer Entwicklung unterstützen. Dabei gilt es das Wirtschaftsleitbild des Landkreises tatkräftig umzusetzen.“
  • Tourismus: „Weniger Ausflugsverkehr, höhere Wertschöpfung, attraktive Gesundheits- und Wellnessangebote.“
  • Verkehr: „Die Mitte des Landkreises ist extrem belastet, ein verbesserter ÖPNV mit höherer Taktfrequenz und günstigeren Preisen. Gute Park & Ride Angebote für die Städte. Aber es muss auch schnelle Lösungen bei verkehrlichen Dauerstaustrecken geben!“
  • Grenzkontrollen: „Nicht immer optimal, mehr mit personell aufgestockter, sehr professioneller Schleierfahndung arbeiten.“
  • Schulen: „Auch die Berufsschule in Freilassing baulich wieder fit und konkurrenzfähig machen für ein interessantes Gesamtangebot im Landkreis“
  • Wohnen: „Flächenfraß vermeiden, Leerstände nutzen und offen für neue Wege sein. Erleichterte Bedingungen für bestehende Bauten mit Leerstand im Außenbereich, etwa bei Mehrgenerationen-Häusern. Keine Zweitwohnungen.“
  • Energie: „Regional und dezentral, Alternativen fördern, Potentiale und Einsparpotential beim Verbrauch nutzen.“

Nach der Vorstellung von Michael Koller als Landratskandidaten der Freien Wähler stellten sich 17 FW-Kandidaten aus der Mitte des Landkreises, von Bayerisch Gmain bis Anger, vor. Ein zentrales Thema dabei war der sich immer mehr verdichtende Verkehr über alle Gemeinden hinweg, bis in den Norden nach Laufen. Ania Winter, die FWG-Kandidatin für den Oberbürgermeister in Bad Reichenhall, steht auf Platz 11 der FW-Kreistagsliste und bekräftigte ihr Bestreben sich für den Kreistag zu engagieren. „Viele Entscheidungen betreffen Bad Reichenhall direkt. Zudem ist es wichtig, sich in der Kommunalpolitik untereinander zu vernetzen und auszutauschen. Die Freien Wähler sind zudem von München anfangend in allen Kommunen vertreten und stellen etliche Bürgermeister. Das ist gut für unsere Arbeit.“

Kommentar: CSU macht die politische Linke stark

Nein, es wird niemals und in keiner Weise eine Zusammenarbeit mit der AFD geben, so das gemeinsame Credo der Parteien. Ob sie es nun will oder nicht, die CSU arbeitet damit der politischen Linken zu. Sehr deutlich wurde es in diesen Tagen bei der skandalträchtigen Wahl in Thüringen. „Rechtsextreme, alles Nazis und keine Demokraten“, so der Vorwurf vor allem aus der linken Ecke. Demokraten müssen zusammen halten, wobei man die AFD nicht dazu rechnet. Die AFD also keine zugelassene und demokratische Partei in Deutschland?

Es geht aber noch viel schlimmer, denn selbst ein Zeitgenosse vom Kaliber und Status eines Ministerpräsidenten lässt twittern, im Zweifelsfall zitieren, dass es höchst skandalös sei, sich von einer Partei an die Macht heben zu lassen, die für den Tod von Millionen verantwortlich sei. Die AFD für den Tod von Millionen Menschen verantwortlich? Das ist eines Ministerpräsidenten nicht würdig, selbst eines Linken nicht. Auch habe er in dieser dunklen Stunde an Buchenwald denken müssen. Ein AFD-KZ? Wie will ein Mensch ein Land führen, wenn er einem Fünftel der Bevölkerung nicht die ausgestreckte Hand reicht, sondern die geballte Faust hochhält?

Und die CSU? Klar und kraftvoll distanziert sich der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder. Das ist politisch verständlich und für sich gesehen mag es richtig sein. Doch rutscht die CSU damit ganz automatisch nach links, bereitet zumindest den Weg dafür. Selbst hat sie in Thüringen 12 Prozent an die AFD verloren, ehemalige Wähler, die jetzt ja alle Nazis seien und Nicht-Demokraten. Die CSU positioniert sich so, dass es nur einen ‚Weg nach Links‘ geben kann. Denn rechts der CSU gibt es keinen politischen Raum, er wird kurzerhand ausgeblendet. Das hatte FJS im letzten Jahrhundert eindeutig anders gemeint.

Aber laut gebrüllt wird aus Bayern gerne, da macht es der Söder dem Seehofer gleich. Was haben wir nicht alles für markige Worte gehört, selbst ein Bruch mit der Schwesterpartei CDU stand kurz im Raum, in den Jahren nach 2015, das man getrost als Geburtsstunde einer starken AFD bezeichnen kann. Nur passiert ist dann gar nichts und nicht umsonst lautete ein Wahlslogan, „wer Merkel wähl, wählt CSU“.

Und dass die Kanzlerin Alleingänge bis heute liebt, weiß man nicht erst seit den ‚offenen Grenzen‘, sondern auch nach der Thüringwahl. Merkel schafft an – die Partei folgt. Und dann ist diese Partei eben mal grün angehaucht und im nächsten Moment rot, man ist wandelfähig, ganz wie es dem Zeitgeist beliebt. Nur was soll der Wähler glauben? Und ganz offensichtlich glaubt er nicht mehr, weder der Kirche, noch der CSU, noch der CDU. Welche Alternative bleibt ihm dann? Die SPD hat sich längst vom Status einer Volkspartei gelöst. Die Wähler suchen Alternativen.

In Thüringen soll jetzt eine linke Regierung an der Macht gehalten werden, die weder eine Mehrheit verfügt, noch aus der letzten Wahl gestärkt hervorging. In Summe haben Linke, SPD und Grüne fast zwei Prozent verloren. Neuwahlen lehnen die Parteien ab, aus gutem Grund. Es ist völlig klar, dass es in Thüringen nicht um den Willen der Wähler geht. Denn was nicht passt, das darf nicht sein. Geistlicher Führer des Volkes ist dabei die Bundeskanzlerin Angelika Merkel. Sie hat die Richtung unmissverständlich vorgegeben.

Auf Welt.de wird das aktuell so kommentiert:
„Die Widersprüche, denen die Christdemokraten in Erfurt nicht gewachsen waren, stellen sich der Partei in ganz Ostdeutschland. Auch die Gemütslage, die von Unverständnis über die Politik der Kanzlerin längst in Aggression gegenüber der Berliner Parteizentrale umgeschlagen ist, gleicht sich überall in den neuen Ländern – und teilweise auch darüber hinaus. Deshalb war Thüringen kein Unfall, sondern könnte erst der Anfang gewesen sein.“

Zum Autor:
Der Autor ist kein Mitglied der AFD, auch keiner anderen politischen Partei. Es geht ihm um eine „Un-Kultur“ der politischen Sprache, die im Nachgang der Thüringer Wahlen hochkochte. Es geht um das hohe Gut einer Demokratie, die angesichts der Sprache und jüngsten Entwicklungen gefährdeter denn je zu sein scheint. Und es geht um das unbedingte Festhalten an der politischen Macht und die hohen Bezüge, notfalls bis zum Zerbruch – gegen jede Vernunft.

Lebenshilfe München ist für die Zukunft gut aufgestellt

Den Original-Bericht finden Sie auch im Blog der Lebenshilfe München

Vorstand soll
hauptamtlich tätig sein

Die Neuwahl der Lebenshilfe München im November 2019 hat die Weichen für die künftige Entwicklung des Elternvereins gestellt. Mit der Zustimmung zur neuen Satzung und deren Genehmigung durch das Vereinsgericht kann nämlich ein hauptamtlich tätiger Vorstand eingesetzt werden. Berufen wird der neue Vorstand durch den Aufsichtsrat, den die Mitgliederversammlung jetzt neu gewählt hat – wie im aktuellen Newsletter der Lebenshilfe ausführlich berichtet. Die Lebenshilfe München ist für die Zukunft gut aufgestellt.

Für eine neue Satzung gestimmt

Die Redaktion hat nachgefragt, warum diese Änderung für den Verein so wichtig ist. Zunächst hält Geschäftsführer Peter Puhlmann fest: „Wir haben den im März von der Mitgliederversammlung eingeschlagenen Weg jetzt konsequent weitergeführt. Vorab wurde die neue, jetzt beschlossene Satzung durch das Finanzamt geprüft, um die Gemeinnützigkeit nicht zu gefährden. Mit Annahme durch das Vereinsregistergericht tritt sie 2020 voraussichtlich in Kraft.“

Der neu gewählte Aufsichtsrat der Lebenshilfe München (v.l.): Peter Springmann, Petra-Bianca Koch, Gudrun Oßmann, Andrea Siemen (AR Vorsitzende), Dr. Hubert Jäger und Friederike Stadler. Im Bild auch der Geschäftsführer der Lebenshilfe München, Peter Puhlmann (ohne Blumen).

„Den Verein stärken“

Seit März 2019 ist die Volljuristin Andrea Siemen die neue Vorstandsvorsitzende der Lebenshilfe München. Sie engagiert sich seit 2008 im Elternverein und war die letzten Jahre stark in der Angehörigenberatung eingebunden, da hier juristischer Rat immer wichtiger wird. Sie bekräftigte im Frühjahr bereits, „die Reorganisation des Vereins aktiv mit zu begleiten und die Zusammenarbeit innerhalb des Vereins zu stärken.“

Zuversicht für die Zukunft

„Die Situation für die Angestellten wird sich weiter verbessern. Wir wollen den Mitarbeitern der Lebenshilfe mit Hilfe der neu beschlossenen Satzung nicht nur einen sicheren Arbeitsplatz erhalten, sondern auch Zuversicht geben. Auf diese Weise können wir noch mehr anpacken, neue Projekte planen und so, gut aufgestellt, in die Zukunft gehen“, bekräftigt die Vorsitzende.

25 Millionen Euro Umsatz

Dabei betont sie, dass es schon länger absehbar war, dass so ein großer Verein sich nicht mehr mit einem ehrenamtlich tätigen Vorstand bewältigen lasse. Peter Puhlmann ergänzt: „Wir sprechen von einem Unternehmen mit 25 Millionen Euro Umsatz, von 435 Mitarbeitern mit insgesamt 268 Vollzeit-Stellen plus 700 bis 800 ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern.“ Der Anteil an weiblichen Mitarbeitern liegt bei über 80 Prozent.

Mitglieder wichtigstes Gremium

Als wichtigste Neuerung bezeichnet Andrea Siemen den alle drei Jahre durch die Mitgliederversammlung berufenen ehrenamtlichen Aufsichtsrat, der dann die hauptamtlichen Vorstände beruft. „Die Mitglieder also bleiben das wichtigste Gremium des Vereins. Darüber hinaus wird es zukünftig neben dem Kuratorium auch Beiräte (z.B. Angehörigenbeirat, Selbstvertreterbeiräte) geben. Sie haben die Möglichkeit sich regelmäßig mit dem Vorstand und dem Aufsichtsrat auszutauschen und diese zu beraten. Als hauptamtlicher Vorstand ist der bisherige Geschäftsführer Peter Puhlmann besetzt. Eine zweite Person wird gesucht und die beiden Vorstände werden sich dann gemeinsam um das operative Geschäft der Lebenshilfe München kümmern und die Weichen für die Zukunft stellen.“

Entwicklung begann 2017

Geschäftsführer Peter Puhlmann sieht den Weg hin zu mehr Professionalisierung des Elternvereins bereits seit 2007 im Werden. „Damals wurden mit zwei gemeinnützigen GmbHs die Bereiche „Wohnen“ und „Kinder und Jugend“ organisatorisch und auch rechtlich aus dem Elternverein herausgenommen, ohne dass dabei der Elternverein sein Mitspracherecht verloren hätte. Es folgte dann die Einsetzung eines hauptamtlichen Geschäftsführers und jetzt gehen wir den nächsten Schritt.“

Große Projekte für die
Lebenshilfe München geplant

Dabei stehen bei der Lebenshilfe München 2020 bereits die nächsten großen Projekte an. Im Frühjahr wird die neue Wohneinrichtung am Willinger Weg eröffnet. Die ersten Planungen für eine offen betreute Wohngemeinschaft im neu entstehenden integrativen Vorzeigeprojekt der Stadt München in Freiham. Auch in Putzbrunn plant die Lebenshilfe München weiter und ist auf der Suche nach einem Grundstück zum Bau einer weiteren Wohneinrichtung. Der Schwerpunkt wird hier die Betreuung und Pflege von Menschen mit Behinderung im Seniorenalter sein.

Innovation und Technik für Aufschwung in Berchtesgaden

Aktive Unternehmen Berchtesgaden modernisieren Gutschein-System

Im dritten Anlauf konnte Berni Zauner sein Amt als erster Vorsitzender der Aktiven Unternehmen Berchtesgaden e.V. (AUB) übergeben. Die Suche nach einem guten Nachfolger war bei der Jahresversammlung im Hotel Kempinski endlich erfolgreich. Steffi Kohl wurde einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt. 80 Mitglieder waren der Einladung zur Jahresversammlung gefolgt.

Fast 100 Gäste und Mitglieder der Aktiven Unternehmen Berchtesgaden waren der Einladung in das 5-Sterne Kempinski Hotel auf den Obersalzberg gefolgt – Fotos: Gerd Spranger

Vor der Neuwahl konnte Berni Zauner, der die aktiven Unternehmen Berchtesgaden seit 2007 als Vorstand führte, noch ein großes Projekt zum Abschluss bringen, nämlich die Digitalisierung der Gutscheine, die es seit 2013 nur als gedruckte Variante gibt. Bislang, also von 2013 bis 2018 haben die Gewerbetreibenden über diesen Weg fast 1,5 Millionen Euro umgesetzt.

Steuerberater Bernhard Holleitner und Unternehmer Berni Zauner sind ein gutes Team bei den Aktiven Unternehmen Berchtesgaden.

Bernhard Holleitner, Kassier des Vereins, schlüsselte die aktuellen Umsätze des Vereins genau auf, bevor er ausführlich auf die Situation der Geschenkgutscheine einging, Vor- und Nachteile abwog und mit den Zahlen ‚jonglierte‘, was ihm als Steuerberater sichtlich leicht viel.

Der Verwaltungsaufwand
sprengt die Grenzen

So erfolgreich und beliebt die Gutscheine bei Kunden und Mitarbeitern sind, so komplex und herausfordernd stellen sie sich für den Gewerbeverein dar. Berni Zauner: „Zu Beginn haben wir über Excel-Dateien die Grundlage der Datenerfassung und Abrechnung gelegt. Das ist auch bis heute so geblieben. Doch ist damit mittlerweile eine Halbtagskraft beschäftigt, und in Spitzenzeiten sind wir damit überfordert, die Grenze des Machbaren ist erreicht.“

Ein symbolischer Dank für viele Jahre Engagement bei den Aktiven Unternehmen Berchtesgaden von Bürgermeister Franz Rasp.

Jährlich werden etwa 25.000 Gutscheine mit einem Wert von je 10 bis 44 Euro umgesetzt, jährlich also 450.000 bis 500.000 Euro. Das ist ein guter Umsatz, doch das ‚Handling‘, also die Organisation im Hintergrund hat es in sich, ist umständlich und birgt Risiken in sich, erklärt Bernhard Holleitner. Das betrifft sowohl die Abrechnung wie auch den Schutz vor Missbrauch. Ein weiterer Nachteil ergibt sich daraus, dass keine Teilbeträge eingelöst werden können, im Gegensatz zu einem digitalen System.

Gibt es Zuschüsse
für die Umstellung?

So hat sich die Vorstandschaft darauf verständigt, sich nach einem neuen System umzusehen. Nach einigen Monaten viel die Wahl auf einen Anbieter aus Salzburg, auf die Firma Brain Behind GmbH mit ihrem System Valuemaster. Damit werden die gedruckten Gutscheine auf eine digitale Ebene gehoben und die Erfassung und Bezahlung erfolgt über ein Kartenlesegerät oder über eine App am Handy. Für die AUB bedeutet dies eine Erstinvestition von 45.000 bis 60.000 Euro und jährliche Kosten von rund 33.000 Euro.

„Durch eine bessere Abrechnung, ohne Verluste und eine kleine Gebühr aber sollte der Großteil der Kosten gedeckt sein“, stellt Bernhard Holleitner in Aussicht. Auch könnte es Zuschüsse von bis zu 50 Prozente geben, etwa aus den Fördermitteln ‚Bayern digital‘ durch das Bayerische Wirtschaftsministerium. Der Verein ist auf alle Fälle in der Lage, dieses Investition zu bewältigen, ob mit oder ohne Förderung, führt Berni Zauner aus. Darüber hinaus ergeben sich auch innerhalb der Gemeinde viele Möglichkeiten der Vernetzung, bis hin zur BGLT. So begrüßte auch Bürgermeister Franz Rasp das System, ebenso wie Peter Nagel, Geschäftsführer der BGLT.

Weihnachten muss das neue System laufen

„Um das System für das Weihnachtsgeschäft rechtzeitig zur Verfügung zu stellen, müssen wir dafür aber jetzt einen Beschluss fassen,“ resümiert Berni Zauner. Die Mitglieder stimmten bei vier Enthaltungen einstimmig zu. Die Beschlussvorlage lautete: „Die Mitgliederversammlung beschließt die Einführung einer neuen Gutschein-Lösung auf Basis des Valuemaster-Systems von Brain Behind.“

Mit der neu gewählten Vorsitzenden Steffi Kohl wurde der bestehende Vorstand wieder gewählt, einstimmig. Neu im Team ist als Schriftführerin Franziska Böhnlein.

Auf den neuen Vorstand der Aktiven Unternehmer Berchtesgaden warten viele Herausforderungen v.l.: Kathrin Schuster, Stefan Schlagbauer, Franziska Böhnlein, Florian Schmidt, Steffi Kohl, Bernhard Holleitner – Foto: Gerd Spranger

Der neu gewählte Vorstand:
Vorstand: Steffi Kohl – Stefan Schlagbauer
Kasse: Bernhard Holleitner – Kathrin Schuster
Schriftführer: Franziska Böhnlein – Florian Schmidt
Rechnungsprüfer: Martin Beierl und Max Köppl

Als Beiräte wurden ernannt:
Berni Zauner, Thomas Hettegger, Petra Auer, Engelbert Aigner, Werner Müller, Peter Beierl, Holzwimmer Helmut, Franz Stangassinger, Anneliese Zauner, Vroni Schlagbauer, Arno Fellinger und Anna Schlagbauer.

Wohnen und Kindergartenplätze
ein Problem

Bürgermeister Franz Rasp informierte die Mitglieder der AUB über aktuelle Themen aus der Gemeinde. Zunächst hielt er fest, dass die Zusammenarbeit mit Claudia Schülein im bisherigen Umfang bestehen bleibt. Gute Neuigkeiten hatte er für den Kreisverkehr am Bahnhof. Die Untersuchungen für einen eigenen Abschleifer (Beipass) am Knoten in Richtung Ramsau wurden positiv abgeschlossen. Das Staatliche Bauamt Traunstein werde die Maßnahme noch 2019 beginnen. Der sich bildende Rückstau in der Hochsaison werde dadurch der Vergangenheit angehören, seien sich die Experten einig. Als ‚ein Desaster‘ bezeichnete er die derzeitige Situation bei der Abfallentsorgung. Hier müsse noch viel aufgearbeitet und einiges nachgebessert werden. Es werde auch ein kommunale Verkehrsüberwachung geben, doch in Verbindung mit der Politesse werde der Stand nicht über die Kapazität vom Juni 2018 hinausgehen. Durchfahrtsverbote aber, etwa am Schlossplatz, werde von der Polizei kontrolliert. Darauf habe man sich verständigt.

Ein weiteres Problem sieht Franz Rasp bei der Schaffung neuer Kindergartenplätze, die die Gemeinde dringend benötigt. „Problem dabei sind nicht die räumlichen Voraussetzungen, sondern das Finden von Fachpersonal“, erläutert der Bürgermeister. Ein weiteres Problemfelld sieht er in der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. „Im Markt können wir fast keinen Umbau oder bauliche Erweiterung ohne Auflagen des Denkmalschutzes durchführen. ‚Wohnraumverdichtung‘ lautet zwar die aktuelle Forderung, doch niemand möchte einen Nachbarn direkt vor seiner Haustüre haben.“ Die Situation habe sich auch in Berchtesgaden extrem verschärft. „Hatten wir noch vor zehn Jahren beim Wohnbauwerk Berchtesgadener Land Wohnbau Wohnungen zur Verfügung, so blicken wir heute auf eine Warteliste von 300 Anträgen.“

Mehr Wertschöpfung
für den Landkreis

BGLT-Geschäftsführer Peter Nagel gab noch ein Statement zur grundsätzlichen Position der BGLT und ihrer Aufgabe ab. „Wir sind nicht dazu da, jedem Haus die Betten möglichst voll zu machen. Wir entwickeln Strategien und Visionen, die für die Region zu einer nachhaltigen Wertschöpfung führen“, stellt er klar. Dabei müsse eine Balance gefunden werden um den Tourismus in gesunde Bahnen zu lenken. Das aber gehe nur durch eine weitere Qualitätssteigerung. Dabei lobte er ausdrücklich die Aktivitäten der AUB, die mit ihren Aktionen und Initiativen wie Berchtesgaden leuchtet, Marktfest, Ganghofertage, Montag-Musi viel zu einer qualitativen Verbesserung des Angebotes beitragen.

Als positive Beispiele der Bemühungen der BGLT dazu nannte er die jetzt angelaufene Serie ‚Watzmann ermittelt‘, das Crossmarketing zusammen mit der Industrie oder Veranstaltungen wie die Nationalen Winterspiele von Special Olympics Deutschland 2020 in Berchtesgaden. Auch innerhalb der Region ist noch viel Potential vorhanden. So sei etwa der Auftritt des Philharmonischen Orchesters aus Bad Reichenhall im AlpenCongress Berchtesgaden mit viel Zustimmung aufgenommen worden. Als Ziel nannte er auch die Verweildauer von Gästen von derzeit 3,5 bis 3,7 Tage auf fünf Tage zu erhöhen.